Logo Schweiz-Tourismus.info

Wallis

KFZ Hauptort/Stadt Einwohnerzahl km² Amtsspache
VS Sitten 291600 5224 de, fr

Albien Der Kanton Wallis liegt im Südwesten der Schweiz. Im Oberwallis wird deutsch gesprochen im Unterwallis französisch. Mit dem Aletschgletscher, dem Gornergletscher und dem Walliser Fieschergletscher befinden sich im Wallis die drei größten Gletscher der Alpen. Die höchsten Berge der Walliser Alpen sind die Dufourspitze mit 4634 m., Dom 4545 m., Liskamm 4527 m., Weisshorn 4505 m., Täschhorn 4490 m. und das legendäre Matterhorn mit 4478 m.

• Landwirtschaftliche Nutzfläche: 20,3%
• Wald/bestockte Flächen: 22,8%
• Siedlungsflächen: 3,1%
• Unproduktiv/Restfläche: 53,8%

Offizielle Webseite:
www.vs.ch

 WallisDie Kulisse : das 150 km lange Rhonetal im Südwesten der Schweiz zwischen Rhonegletscher und Genfersee, schützend umgeben von 47 Viertausendern, die für ein ausgesprochen sonniges und mildes Klima sorgen, für regenarme Sommer und schneereiche Winter. Netzartig zweigen unzählige Seitentäler vom ebenen Haupttal ab und führen weit hinauf in neue Welten; hoch zu mächtigen Gletschern, gewaltigen Bergmassiven und kontrastreichen Feriendestinationen. Das Wallis am Scheitel von Tradition und Moderne: eine von der Natur kunstvoll geschaffene Ferienkulisse für Abenteurer und Geniesser, für Sportler und Müssiggänger, für Trendsetter und Traditionsbewusste - und das sommers wie winters.

Sommerfreuden und Winterzauber


Wandern im WallisRund 8000 km gut ausgebaute Wege führen durch das Walliser Wandernetz, etwa auf den historischen Spuren der Walser oder den Wasserleitungen entlang. Wer das Abenteuer sucht, kann seinen Mut bei Canyoning, River Rafting, Bungy Jumping oder Maultiertrekking gehörig abkühlen oder geradewegs in die Lüfte steigen mit Delta und Gleitschirm. Das Walliser Panorama lässt sich aber auch von der guten alten Erde aus geniessen, etwa beim Golfen auf den Hochebenen der Walliser Alpen in Crans-Montana, Verbier, Täsch/Zermatt, Riederalp, in Obergesteln im Goms oder unten im Rhonetal, namentlich in Leuk, Sierre und Sion.

Schnee im WallisSzenenwechsel: Unendlich weisse, unendlich weite Pulverpisten umzäunt von Viertausendern - 47 sind es an der Zahl, verteilt im ganzen Wallis, mit mächtigen Gletschern durchsetzt. Eine Kulisse, die neben den klassischen Winteraktivitäten wie Skifahren, Langlaufen, Eislaufen und Rodeln zum Ausprobieren von Trendsportarten wie Snowboarden, Telemark, Carving und Schneeschuhlaufen einlädt. Musse findet man auf verschlungenen Winterwanderwegen, die durch bezaubernde Schneelandschaften führen.

Übrigens: Winterfreuden und Sommerzauber lassen sich im Wallis aufs Vortrefflichste vereinen - mit Sommerskifahren oder -snowboarden!

Familien Willkommen


Wo so viele Erlebniswelten auf engstem Raum geboten werden, wie im Wallis, da fühlen sich gerade Familien besonders wohl. Denn hier kommt jeder zu seinem Recht. Die Kleinen beim Entdecken der Natur und beim Abenteuer erleben und die grossen beim Ausspannen und Erholen.

Familienfreundliche Orte


Freuen wir uns auf den nächsten Sommer: er gehört den Familien. Besonders im Wallis. Spezifische Angebote messen sich in den Familienorten - familiär aus Tradition - am Puls der Zeit, genauso wie das sorgfältige Umsetzen von aktuellen Ferien- und Freizeittrends für Kinder und Jugendliche.

Wandern im WallisDementsprechend bieten eine Reihe von Orten im Wallis spezielle Familienferien an. Hier gibt es vielfältige Aktivitäten, von begleiteten Entdeckungswanderungen bis zu Spielparks und von Kinderolympiaden bis zu Kindertheater.
Dass alle diese Orte über eine spezielle Infrastruktur mit z.B. Betreuungsmöglichkeiten und Ausleihservice verfügen, versteht sich von selbst. Und damit Familienfreundlichkeit kein Schlagwort bleibt, führt die Qualitätskommission der "Vereinigung Familienorte Schweiz" jährliche Kontrollen durch.

Erlebnisse für Jung und Alt


Familienferien im Wallis werden auf jeden Fall kurzweilig. Denn das Programm der Aktivitäten ist reichhaltig: Wie wäre es z.B. mit einem Besuch der Eisgrotten von Saas-Fee, Zermatt und Belvédère (Furkapass), in denen man einen Gletscher von innen und eine Gletscherspalte von unten sehen kann. Sternengucker erwartet in St-Luc ein Kinder im WallisObservatorium und ein Planetenweg auf 2000 Meter Höhe und in Evionnaz lädt das grösste Naturlabyrinth der Welt Jung und Alt zum abenteuerlichen Erkunden ein. Im Vergnügungspark Happyland in Granges ist die längste Rutschbahn der Schweiz nur eine der zahlreichen Attraktionen, die Familien dort erwarten. In Le Bouveret gibt es gleich zwei Freizeitparks: Das Modellbahnparadies Swiss Vapeur Parc mit Dutzenden von Dampfloks und der Aquaparc, grösster Wasserpark der Schweiz, welcher feuchtfröhliche und nervenkitzelnde Wasserattraktionen und wohltuende Entspannung in exotischer Atmosphäre anbietet. Im Alpin Zoo von Les Marécottes sind einheimische, alpine Tierarten wie Braunbären, Luchse, Wölfe, Füchse und Steinböcke zu bewundern.

Festival der Sinne


Ein besonderes Augenmerk gilt im Walliser Sommer den Bedürfnissen der Eltern nach Verwirklichung ihrer eigenen Ferienwünsche. Einer dieser Wünsche können wir erfüllen: höchster Musik- und Kulturgenuss inmitten einer kulissenhaften Landschaft im Rahmen der Walliser Musikfestivals, deren Ruf zum Teil weit über die Grenzen reicht. Glamour durch internationale Starbesetzung im Rahmen von "Festival & Academy" in Verbier; Eintauchen in höhere Sphären im pittoresken "Musikdorf Ernen"; die Wucht der Romantik beim "Alpine Music Festival" und "Mùsica Romântica" in Saas-Fee oder Klassik auf höchstem Niveau im Rahmen des Festivals "Festival International de Musique" in der Hauptstadt Sion - was darf´s denn sein?

Auf Schusters Rappen


Man kann es nicht oft genug sagen - das Wallis bietet Wanderspass für alle. Für Familien besonders geeignet sind die Suonen-Wanderwege, die an alten Wasserleitungen z.T. fast ohne Steigung entlang führen und die beschaulichen Themenwanderungen die sich z.B. mit der Alpenflora, den Wölfen oder dem Wein beschäftigen.

Nicht nur für Extrem-Sportler...


Im Trend sind natürlich Mountain Bike und - gemächlicher, familienfreundlich und erlebnisreich - Radtouren. Eine der neun nationalen Velorouten durch die Schweiz ist die Rhone-Route die vom Rhonegletscher bis zum Genfersee über 190 km grösstenteils am Rhoneufer entlang führt. Die anspruchsvollen, speziell gekennzeichneten Geländetouren der Walliser Berglandschaft bewältigt man am besten per Mountain Bike.

Berge im WallisAbenteuer und sportliche Herausforderung versprechen zahlreiche Gletschertraversierungen und Bergtouren ebenso wie das Erkunden von tiefen Schluchten - etwa die Massaschlucht im Aletschgebiet oder die Gorge Alpine zwischen Saas-Fee und Saas Grund; steigender Beliebtheit erfreut sich auch das Trekking in Begleitung von Lamas, Maultieren oder Yaks.

SnowboardTrendige Rahmenaktivitäten lassen sich oft in eigens darauf spezialisierten "Fun- und Abenteuerparks" erproben. Wie etwa der Funpark und die Downhillstrecke auf der Riederalp mit Rollererbes, Mountain-Boards, Offroad-Blades und Devalkart. Devalkart - mit einem kartähnlichen Fahrzeug saust man den grünen Hang hinunter und wird mit einem speziellen Lift wieder hochgezogen - hat sich auch im Sommerangebot der Region Portes du Soleil etabliert. In Portes du Soleil, genauer in Champoussin liegt auch der erste Adventurepark der Schweiz, der vollständig hoch in den Bäumen angelegt ist. Ob aus der Luft per Gleitschirm, Delta und Fallschirm oder zu Wasser per River Rafting, Kayak und Wake Board - in einer von Bergen, Sonne, See und Sommer geprägten Ambiente macht alles Spass.

Die Kuhkämpfe im Wallis


Im Wallis gibt es eine weltweit einzigartige Rinderrasse: die Eringer Rasse. Dieses robuste Tier zeichnet sich durch die Besonderheit aus, für die Hierarchie in der Herde zu kämpfen. Diese Kämpfe wickeln sich auf natürliche Weise ab. Wenn die Kühe im Frühling beim Alpaufzug den Stall verlassen, treffen sie mit den Hörnern aufeinander.

Das Duell


Kuhkämpfe im WallisIm Kampf stossen die Kühe einfach mit der Stirn gegeneinander. Dabei setzen sie auch ihre Hörner mittels verschiedenen Techniken ein. So können sie ihren Feind etwa mit der Spitze ihres Horns stechen. Oder sie drücken eine Torsionsbewegung auf den Hals ihres Gegners auf; eine Technik, die von den Spezialisten "Maillage" genannt wird. Dasjenige Tier, das sich am schwächsten fühlt, verlässt den Kampf. Es geschieht auch häufig, dass sich ein Tier kampflos ergibt und so die Überlegenheit des Gegners akzeptiert. Diese Kämpfe, die von weiblichen Tieren ausgetragen werden, verursachen nur selten oberflächliche Verletzungen.

Entstehung der Kämpfe


Man sieht Eringer Kühe bei verschiedenen Gelegenheiten kämpfen. Nachdem sie den Winter in ihren Ställen verbracht haben, werden sie im Frühling hinaus geführt. Die Besitzer "mischen" die Tiere ihrer Betriebe. Obwohl sie viele Wintermonate miteinander verbracht haben, liefern sich die Kühe nun hitzige Kämpfe, um die Königin der Herde zu bestimmen. Dann - gegen Ende des Frühlings - werden die Tiere auf die Alpweiden geführt. Am ersten Tag findet der Alpaufzug statt. Die Tiere der verschiedenen Herden werden gemischt; es finden intensive Kämpfe statt.

Diese Alpaufzüge sind bei den Freunden der Kuhkämpfe und den Walliser Feriengästen gleichermassen beliebt. Oft werden bei der Gelegenheit gleichzeitig wahre Alpenfeste durchgeführt. Es gibt so viele Alpaufzüge im Kanton wie es Alpen mit Eringer Kühen gibt. Diese Aufstiege in die Alpen finden zwischen Ende Mai und während den Junimonaten statt. Im Herbst werden die Kühe in die Ebene zurückgeführt: Alpabzug. Bei dieser Gelegenheit finden ebenfalls zahlreiche Veranstaltungen statt. Dabei wird die Königin jeder Alpe ausgezeichnet.

Organisierte Kämpfe


Kuhkämpfe im WallisDie Menschen haben die Kampflust der Eringer Rasse zur Durchführung von Wettkämpfen genutzt: die Kuhkämpfe. Sie finden seit 1922 im Wallis statt. Andere werden im Aostatal und in Ober-Savoyen durchgeführt, und wieder andere - kleinere - werden in weiteren Regionen wie im Kanton Waadt ausgetragen. Im Wallis gibt es - zusätzlich zum grossen Finale - rund 12 Kämpfe im Jahr, während es im Aostatal und in Ober-Savoyen deren zwanzig sind. Im Verlauf der Jahre sind die Kuhkämpfe strikten Regeln unterzogen worden. Aus Gründen der Gerechtigkeit werden die Tiere in verschiedene Kategorien eingeteilt: Im Prinzip sind es fünf an der Zahl.

Kategorien


Die 5. Kategorie ist den Jungtieren vorbehalten. Sie umfasst Tiere von zweieinhalb Jahren, die noch nicht trächtig sind. In die 4. Kategorie gehören erstkälbige Kühe, die von den Experten Erstmelken genannt werden; also Tiere, die bereits gekalbt haben. Kühe, die bereits mindestens zwei Kälber geboren haben, werden nach Gewicht in die ersten drei Kategorien eingeteilt. All diese Kühe werden gewogen. Das Drittel der schwersten Tiere, die im allgemeinen mehr als 600 Kilos auf die Waage bringen, bildet die erste Kategorie. Die leichtesten Tiere gehören der dritten, das mittlere Drittel der zweiten Kategorie an.

Doping-Kontrollen


Alle Kühe, die sich in der Arena präsentieren, müssen trächtig sein. Während mehreren Jahren wurden an den Kämpfen Doping-Kontrollen durchgeführt. Da sich keine einzige Kuh jemals als positiv erwiesen hat, wurden diese Kontrollen eingestellt.

Ablauf der Kämpfe


Zur Festlegung der Klassifizierung beobachtet und zählt eine Jury die Zusammenstösse. Ein Tier, das dreimal nacheinander verloren hat, wird ausgeschieden. Als Verliererin wird ein Tier betrachtet, das vor der Rivalin die Flucht ergreift.
WallisEin Kuhkampf beginnt mit den Ausscheidungen. Die Tiere jeder Kategorie werden in mehrere Gruppen zwischen 12 und 20 Tiere eingeteilt (je nach Anzahl Teilnehmerinnen). Die Gruppenbesten sind für das Finale qualifiziert, das jeweils Anfang Nachmittag stattfindet. Die Tiere, die am Finale teilnehmen, werden nach und nach ausgeschieden, bis schliesslich nur noch sechs Tiere in der Arena bleiben. Jetzt kämpft jedes Tier gegen jeden einzelnen seiner Gegner. Die Jury klassifiziert diese sechs Tiere. Die Gewinnerin - jene, die all ihre Rivalinnen besiegt hat - wird Königin ihrer Kategorie.
In der Arena sind nur befugte Personen zugelassen: die sogenannten "Rabatteure" (deutsch: "Treiber"). Sie sind verantwortlich dafür, dass die Kämpfe loyal ausgetragen werden. Durch ihre Interventionen vermeiden sie, dass ein dritter Eindringling die beiden Kämpferinnen stört. Sie stellen auch Tiere einander gegenüber, die noch keine Gelegenheit zur Konfrontation gehabt haben.

Ablauf der Kampfsaison


Mehrere Ausscheidungskämpfe finden im Lauf des Jahres statt. Die sechs besten Tiere jeder Kategorie sind für das grosse Finale qualifiziert, namentlich für das kantonale Finale in Aproz in der Nähe von Sion. Für das Finale gelten die selben Regeln wie für die Ausscheidungskämpfe. Am Ende des Tages werden die Königinnen der Kategorien 1,2,3 und 4 in die Arena zum Endfinale zugelassen. Das Tier, das alle Rivalinnen besiegt hat, wird kantonale Königin. Die Kämpfe, die im Sommer stattgefunden haben, sind für die Qualifikation am Kantonsfinale nicht massgeblich.

Volksinteresse


Die Kämpfe, die im Lauf des Jahres im Wallis ausgetragen werden, ziehen beachtliche Menschenmengen an. Schätzungsweise um die 50'000 Zuschauer nehmen an diesen ganz und gar friedlichen Wettkämpfen teil; davon sind allein rund 10'000 am kantonalen Finale mit dabei.
Das Interesse an den Kuhkämpfen ist so gross, dass eine Monatszeitung unter dem Titel "Gazette des reines" / "Gazette der Königinnen" sowie eine Wochensendung im Walliser Lokalradio (Rhône FM) zur umfassenden Information geschaffen wurden.

Wellness, Kultur und Kulinarisches


Wellness im WallisUnabhängig von der Jahreszeit lässt sich in den dampfenden Thermalwassern baden: Schon die alten Römer wussten um die Wirkung der " heilenden Wasser ". Die Thermalbäder von Leukerbad, Ovronnaz, Saillon-les-Bains, Val d'Illiez und Brigerbad sowie das Soleheilbad "Salina Maris" in Breiten erinnern denn zuweilen heute noch an römische Badetempel, auch wenn sich die Palette an Wellness-, Fitness- und Schönheitsangeboten inzwischen wohl beträchtlich erweitert hat.

Wellness im WallisDie Römer haben auch das geflügelte Wort geprägt, dass in einem gesunden Körper ein wacher Geist ruht. Das renommierte Kulturzentrum " Fondation Pierre Gianadda " in Martigny, zahlreiche Museen mit allerlei Kuriositäten und Raritäten und historische Sehenswürdigkeiten fordern zu kulturellen Streifzügen auf. Musikalische Genüsse garantieren das Klassik-Festival " Festival & Academy " in Verbier, das " Festival International de Musique " in Sion, das " Alpine Music Festival " und " Mùsica Romântica " in Saas-Fee und das " Festival der Zukunft " im Musikdorf Ernen sowie verschiedene Jazz- und Rockfestivals. Theateraufführungen gibt's sowohl in den Kulturzentren der grösseren Städte wie auf der Volksbühne zu erleben.

Tradition wird im Wallis tagtäglich und wahrhaftig gelebt. Jung und alt nehmen an Kuhkämpfen und Alpaufzügen teil, religiöse Feste und Prozessionen werden seit jeher feierlich begangen und alte Bräuche christlichen und heidnischen Ursprungs wie selbstverständlich ins moderne Leben integriert.

Wellness im WallisBeibehalten wurden auch die kulinarischen Vorlieben und Gewohnheiten der Urahnen. Schmelzender Raclettekäse über dem Holzfeuer in gemütlicher Runde, ein Walliser Teller mit Roggenbrot zum " z'Abund " (Vesper); im Herbst gibt's das üppige " Brisolée ", bestückt mit frischem Alpkäse, gerösteten Kastanien und " jungem " Wein, und das ganze Jahr über werden zu Hause immer noch die typischen Gerichte nach Grossmutters Rezept aufgetischt.

Dass das Sortiment der Walliser Weine ausser den Klassikern Fendant, Johannisberg, Dôle, Gamay und Pinot Noir noch unzählige andere köstliche Spezialitäten und Raritäten vorzuweisen hat, ist einer der Gründe dafür, warum der Besuch einer der zahlreichen Degustationskeller in den malerischen Weindörfern des Wallis lohnenswert ist. Der markierte Weinlehrpfad von Sierre nach Salgesch etwa ist eine besonders reizvolle Art, die Walliser Weinkultur und Gastfreundschaft kennenzulernen - eine von vielen. Suchen Sie sich jene aus, die Ihnen am besten gefällt!

Kultur und Festivals


Das Wallis macht seinem Ruf als « Land der Kontraste » auch in kultureller Hinsicht alle Ehre. Einerseits sind die Städte im Rhonetal - Martigny, Sion, Sierre, Visp und Brig - , Zentren des kulturellen Lebens ; andererseits werden renommierte kulturelle Anlässe in den Ferienorten in den Bergen durchgeführt.

Kulturelle Höhepunkte des Walliser Sommers: Unter dem Wahrzeichen von Sion - den imposanten Bauwerken Valère und Tourbillon hoch über der Stadt - findet Jahr für Jahr das internationale "Festival der alten Orgel und der alten Musik" statt. Innerhalb der Mauern des mittelalterlichen Schlosses Valère befindet sich nämlich die älteste spielbare Orgel der Welt (seit 1390). Ebenfalls in der Hauptstadt Sion wird alljährlich das Klassikfestival "Festival International de Musique" durchgeführt. Eine andere kulturelle Delikatesse ist das "Verbier Festival & Academy", welches jeden Sommer grosse Stars der klassischen Musik im Trendsportort vereint. Im Oberwallis hat sich das Musikdorf Ernen im Goms mit dem "Festival der Zukunft" einen internationalen Namen gemacht. Noch relativ neu sind das "Alpine Music Festival" und das Klassikfestival "Mùsica Romântica" im Gletscherdorf Saas Fee.

Sommerkultur etwas anderer Art: das Comicsfestival in Sierre, das weit über die Landesgrenzen berühmt geworden ist ; das Open Air Gampel oder das Fest des Buches in St. Pierre-de-Clages sowie das Literaturfestival in Leukerbad. Sehenswert auch das Alpine Kino-Openair-Festival vor der herrlichen Kulisse des Aletschgletschers in Riederalp oder das Kino-Openair im Stockalperhof in Brig. Eine Vielzahl von lokalen Anlässen wie Jazz- und Rockfestivals rundet das Angebot ab.

Hochburg für Theater, Musicals und Aufführungen aller Art ist das Kulturzentrum "La Poste" in Visp im Oberwallis; im Unterwallis ist es das Theater "Le Crochetan" in Monthey. Ein Kunst- und Kulturzentrum von internationaler Bedeutung : die "Fondation Pierre Gianadda" in Martigny, die jährlich Tausende von Besuchern aus aller Welt mit halbjährlich wechselnden Ausstellungen von Künstlern wie Picasso, Gauguin, Klee u.v.a. anzieht.

Text- und Bildmaterial mit freundlicher Unterstützung des:
Wallis Tourismus und des Schweiz Tourismus


Reiseziele und Adressen

Über unsere Komfortsuche finden Sie: Tourist-Informationen, Hotels, Unterkünfte, Theater, Museen, Freizeitparks und Spass- & Erlebnisziele.