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Wie man die Schweiz vernaschen kann

Die Schweizer sind ein süßes Volk. Mit 11,9 kg liegt der Pro-Kopf-Verbrauch an Schokolade weltweit am höchsten. Wie viele Kilo davon am Gaumen der Schweizer Gäste zerschmelzen, sagt die Statistik allerdings nicht aus. Naschkatzen finden viele süße Pilgerorte. Neben den ältesten Schokoladenwerken der Welt gibt es auch raffinierte Backstuben.


Süßes Gold


Als Geschenk des Himmels haben die Inka einst die Kakaobohne bezeichnet, und als Speise der Götter galten die ersten Schokoladenprodukte in Europa. Anfang des 19. Jahrhunderts gehörten Schweizer Fabrikanten zu den ersten Schokoladenherstellern der Welt. Das älteste noch immer in Betrieb befindliche Werk ist die Cailler-Fabrik in Broc. Eine Besichtigung lüftet so manches süße Geheimnis. Und Naschen ist ausdrücklich erlaubt.
http://www.cailler.ch/

Interessant für Schweiz-Besucher könnte auch sein, dass die berühmteste Schokolade der Welt in Neuenburg geboren wurde. Bereits am ersten Tag ihrer Existenz war sie mit einem Papier von ganz bestimmter Farbe umhüllt. Heute darf das Lila der Milka-Schokolade für kein anderes Produkt verwendet werden. Auch die Kuh und der weiße Schriftzug wurden vom Original-Hersteller Suchard eingeführt.

So wie die Suchard-Werke sind viele Schweizer Schokoladenfabriken inzwischen mit internationalen Konzernen fusioniert. Ein selbständiges Schweizer Original ist bis heute die Firma Sprüngli, die 17 eigene Verkaufsfilialen im Land unterhält. Die originale Sprüngli-Confisserie kann man nach wie vor in der Zürcher Bahnhofsstraße besuchen.
http://www.spruengli.ch/

Besichtigungen traditioneller Schokoladenwerke sind u.a. auch in Buchs und im Schoggiland Flawil möglich. Kommt man zur rechten Zeit, darf man seinen nächsten Schokohasen oder -Weihnachtsmann selber gießen.
http://www.chocolatfrey.ch/
http://www.maestrani.ch/

Die Schweizer Schokoladenhersteller haben sich im Verband Chocosuisse zusammen gefunden und informieren auf ihren Internet-Seiten ausführlich über Schweizer Schokolade.
http://www.chocosuisse.ch/

Gluschtig geworden? Dann kommen Sie am besten selbst in die Schweiz und entdecken die ganze Vielfalt der Schweizer Schokolade. Denn die Schweizer Confisserien übertreffen sich gegenseitig mit den raffiniertesten Kreationen. Etwa fünfzig Prozent der gesamten Herstellung wird im eigenen Land verzehrt. Zu den beliebtesten Mitbringseln gehören die Goldbarren und Goldmünzen. Mal etwas anderes wäre ein Riegel Militärschokolade, wie sie für die Schweizer Armee hergestellt werden oder ein Schweizer Messer, das cremig süß auf der Zunge zergeht.
http://www.swisseshop.ch/

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Honig, Nuss und Früchte


Nüsse, Honig und Mehl sind die häufigsten Zutaten der traditionellen Schweizer Backstube. So haben sich in den verschiedenen Regionen viele helvetische Varianten des gemeinen Lebkuchens entwickelt. Beispielsweise das Basler Läckerli oder der beliebte Bärli-Biber.
http://www.baerli-biber.ch/
http://www.laeckerli-huus.ch/

Eine feinere Variante von gebackener Süßigkeit ist die Engadiner Nusstorte, sozusagen ein "Must-eat" nach dem Ski-Fahren in St. Moritz. Das Alpenstädtchen Zug hingegen ist für seine Kirschtorte berühmt, ein Feingebäck, das von Kirschlikör durchtränkt ist.
Hier gibt es zwei Schweizer Kuchenrezepte zum Selberbacken.
http://www.daf.phil-fak.uni-duesseldorf.de/

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