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Luzern

KFZ Hauptort/Stadt Einwohnerzahl km² Amtsspache
LU Luzern 356400 1493 de

Luzern Der Kanton Luzern liegt in der Mitte der Schweiz (Zentralschweiz) und hat Anteil am Mittelland, an den Voralpen und an den Alpen. Er grenzt im Westen und Südwesten an den Kanton Bern, im Norden und Nordosten an den Kanton Aargau, im Osten an die Kantone Schwyz und Zug und im Süden an die Kantone Obwalden und Nidwalden.

• Landwirtschaftliche Nutzfläche: 54,7%
• Wald/bestockte Flächen: 30,1%
• Siedlungsflächen: 8,4%
• Unproduktiv/Restfläche: 6,8%

Offizielle Webseite:
www.lu.ch

Stadtporträt


LuzernDank seiner einmalig schönen Lage ist Luzern weltweit bekannt geworden. Eingebettet zwischen sanften Hügelzügen liegt die Stadt am Ausfluss des Vierwaldstättersees, ihr Gesicht dem von Dichtern und Komponisten verherrlichten Göttersee zugewandt. Hier tut sich ein einzigartiges Panorama auf, das von der Rigi bis zum Pilatus reicht und je nach Wetter, Tages und Jahreszeit die unterschiedlichsten Stimmungsbilder vermittelt. Luzern ist mit 60'000 Einwohnern die achtgrösste Schweizer Stadt. Rechnet man die Bevölkerung der Agglomeration dazu, die baulich mit der Stadt verwachsen ist, dann verdreifacht sich die Zahl. Wegen der Grösse, ihrer zentralen Lage und ihres wirtschaftlichen Potentials kann Luzern als Hauptstadt der Innerschweiz bezeichnet werden. Auf politischer Ebene übt die Leuchtenstadt jedoch keine Vormachtstellung aus, denn jede der vier Waldstätter hat seit jeher eine eigenständige Politik betrieben.

Luzern, die Leuchtenstadt


LuzernOft hört und liest man von Luzern als "Leuchtenstadt". Dieser Name hat nichts mit der überdurchschnittlichen Intelligenz ihrer Einwohner zu tun, sondern geht auf ein Leuchtenwunder zurück.

Laut einer alten Legende hat nämlich ein Engel den ersten Bewohnern von Luzern mit einem Licht die Stelle gewiesen, wo sie St. Nikolaus, dem Patron der Fischer und Schiffsleute, zu Ehren eine Kapelle errichten sollten.

Auf Sightseeing-Tour


Luzern ist nicht erst heute eine Brückenstadt, sie war es schon im Mittelalter. Dass hier bereits um 1400 vier Brücken standen, war beispiellos in ganz Europa. Die um 1250 entstandene Hofbrücke (1834 abgebrochen) und die um 1300 erbaute Kapellbrücke waren Teil der Stadtbefestigung. Der Verbindung der unteren Stadtteile diente die Spreuerbrücke. Sie heisst so, weil nur von ihr aus Spreu und Laub in die Reuss geschüttet werden durfte.

LuzernDie heute wenig attraktiv erscheinende Reussbrücke war der älteste Flussübergang und trug entscheidend zur Entstehung der Stadt bei. Erst im 19. und 20. Jh. kamen fünf weitere Brücken dazu: 1870 die Seebrücke, 1890 die Geissmattbrücke, 1908 die St. Karli-Brücke und schliesslich 1974 die Autobahnbrücke.

Luzern ist aber auch die Stadt der Plätze, Paläste und Kirchen. Auf dem Weinmarkt wurden im Spätmittelalter die Osterspiele aufgeführt. Auf dem Kornmarkt errichtete die Stadt um 1370 ein öffentliches Kaufhaus. Es diente auch als Kornhaus und wurde später zum Rathaus umgebaut.

Auch Kapellplatz, Hirschen-, Mühle- und Franziskanerplatz haben noch Reste ihres historischen Cachets bewahrt. Hofkirche, Rathaus und Ritterscher Palast sind wichtige Denkmäler der Spätrenaissance, während die Jesuitenkirche zu den bedeutendsten Barockkirchen zählt.

Die Franziskanerkirche gilt als schönste gotische Kirche der Innerschweiz.Der Wasserturm und die Kapellbrücke, beide um 1300 erbaut, sind das Wahrzeichen Luzerns. Die älteste erhaltene Holzbrücke Europas zeigt im Giebel auf dreieckigen Tafeln einen im 17. Jh. entstandenen Bilderzyklus.

LuzernSowohl ein Grossteil der Brücke als auch die Bilder wurden am 18. August 1993 durch einen Brand fast vollständig zerstört. Die rekonstruierte Brücke konnte am 14. April 1994 wiedereröffnet werden. Inzwischen wurden auch zahlreiche Bilder wiederhergestellt oder ersetzt. Der achteckige Wasserturm gehörte wie die Kapellbrücke zur inneren Stadtbefestigung und diente daneben als Archiv, Schatzkammer und Gefängnis. Die zweite Holzbrücke Luzerns, die Spreuerbrücke, ist um 1408 entstanden. Sie besitzt ebenfalls einen Bilderzyklus aus dem 17. Jh., nämlich den berühmten Totentanz aus 65 Tafeln von Caspar Meglinger.

Die 800 m lange Museggmauer mit ihren neun Türmen ist um 1400 nach dem Sempcherkrieg entstanden und gilt heute als eine der am besten erhaltenen und längsten Wehrmauern der Schweiz. Zu den weltberühmten Denkmälern gehört der sterbende Löwe des dänischen Bildhauers Thorwaldsen. Er erinnert an die Schweizergarde, die den französischen König beim Tuileriensturm am 10. August 1792 verteidigte und dabei ihr Leben liess. Mit dem Bourbaki- Panorama besitzt Luzern eines der wenigen erhaltenen Monumental-Rundgemälde der Welt.

Edouard Castres hat eine bedrückende Szene aus dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 gemalt: den Übertritt der besiegten Armee General Bourbakis in die Schweiz.

Text- und Bildmaterial, mit freundlicher Unterstützung der:
Luzern Tourismus AG


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