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Appenzell Ausserrhoden

KFZ Hauptort/Stadt Einwohnerzahl km² Amtsspache
AR Herisau 52600 243 de

Bergbahn Appenzell Ausserrhoden grenzt an die Kantone Appenzell Innerrhoden und St. Gallen. Gesamt Appenzell ist gänzlich vom Kanton St. Gallen umgeben.

• Landwirtschaftliche Nutzfläche: 56,1%
• Wald/bestockte Flächen: 34,1%
• Siedlungsflächen: 8,4%
• Unproduktiv/Restfläche: 1,4%

Wo die Uhren ruhiger ticken...


AusserrhodenIst hier die Zeit stehen geblieben? Und ist das Appenzellerland überhaupt von dieser Welt? Man ist sich nicht sicher, wenn man die sanft gewellte Landschaft durchstreift, die sich vom Bodensee bis zum mächtigen Alpsteinmassiv mit dem Säntisgipfel zieht. Alte, ins satte Grün der Hügel eingestreute Bauernhäuser, malerische Ortschaften, Kuhherden, die über die Strasse getrieben werden und freundlich grüssende Gesichter... Eine Welt für sich ist das Appenzellerland bestimmt. Aber stehen geblieben ist die Zeit nicht. Die Menschen leben ihr Leben und gehen mit Ruhe ihrem Tagwerk nach. Vielleicht aber verstreicht die Zeit hier einfach etwas langsamer als anderswo.

Wunderschöne Orte und alte Traditionen


Aber auch in Hundwil und Trogen, den beiden traditionellen Landsgemeindeorten von Appenzell-Ausserrhoden, in Urnäsch, Teufen und vielen anderen Orten finden sich die alten Dorfkerne mit den typischen und teilweise sehr repräsentativen Holzfassaden. Zahlreiche Gasthäuser servieren hier hausgemachte Spezialitäten der Region.

Reich an Vergangenheit - echt bis heute


HeidenAn über 31 Tagen pro Jahr feiert das Appenzellerland. Die unzähligen offiziellen Bräuche und Kirchenfeste stehen sinnbildlich für die bewegte Geschichte des kleinen Ländchens im Nordosten der Schweiz. Schlachten gegen feindselige Angreifer, Hungersnöte und Glaubenskämpfe hinterliessen sichtbare Spuren im kulturellen Gedächtnis des hügligen Landes.

Die Appenzeller tragen sie in und auf sich: die Tradition und das Brauchtum. Im Kranzrock mit Kameeschmuck und Mailändertuch geht es zur «Stobete», zum Tanze mit Streichmusik. In keiner anderen Region werden Kultur, Handwerk und Geselligkeit so engagiert gelebt wie in den grünen Hügeln des Appenzellerlandes. Das ganze Jahr hinweg feiert oder gedenkt das kleine Volk fröhlicher, aber auch trauriger Momente in der Geschichte seiner Vorväter und Ururgrossmütter.

Ein Biedermeierdorf über dem Bodensee


HeidenDas Biedermeierdorf Heiden, auf einer Sonnenterrasse über dem Bodensee gelegen, ist ein weiteres Schmuckstück in der Reihe der sehenswerten Orte im Appenzellerland. Nach einem verheerenden Brand im Jahr 1838 wurde der Ort nach strenger Bauvorschrift ganz neu aufgebaut. Seither präsentiert sich Heiden im klassizistischen Stil auf rechtwinkligem Dorfgrundriss. Damals nahm das Dorf mit seiner exklusiven Lage einen gewaltigen Aufschwung als Luftkurort mit dem Spezialgebiet "Molkekuren".

WandererDer berühmteste Gast, der Gründer des Roten Kreuzes und erste Nobelpreisträger Henri Dunant, machte Heiden sogar zu seinem Alterssitz. Von seinem Leben und Werk kündet das "Henri-Dunant-Museum", das in der ehemaligen Klinik, in der Dunant lebte, eingerichtet wurde. Heiden ist heute Ziel vieler Wanderer, die den "Witzwanderweg" zwischen Heiden und Walzenhausen begehen. Auch heute kann man in den ansehnlichen Orten des Appenzeller Vorderlands, etwa in Heiden, Walzenhausen und Wienacht aktiv etwas für die Gesundheit und das "Well-Being" tun. Zahlreiche Kur- und Wellnesshotels bieten dazu besondere Pauschalen an.

Appenzellerland - ein mondäner Jungbrunnen für Körper und Geist


Alles fliesst. Seit über einem Jahrhundert gehen Gäste aus der ganzen Welt hier baden. Seit Menschengedenken sprudelt hier eine Quelle. Und täglich weht hier ein frischer Wind. Das Appenzellerland ist gewissermassen die Geburtsstätte des Wohlfühlens und Lebens im Einklang mit der Natur. Lange, bevor Wellness als Trend Schule zu machen begann.

AusserrhodenSie gilt als belebend. Sie weckt die Lebensgeister und entschlackt. Und sie ist bekömmlich: Molke. Das vermeintlich nutzlose Überbleibsel bei der Käseproduktion erlebt eine Renaissance. Molkekuren waren bereits im 19. und 20. Jahrhundert ein beliebter gesellschaftlicher Anlass. Wer etwas auf sich hielt, hielt sich im Appenzellerland auf. Die findigen Touristiker aus dem schweizerischsten aller Schweizer Kantone erwiesen sich als Trendsetter, lange bevor Wellness einen Boom erlebte. Namhafte Gäste aus aller Welt laben sich seit über 200 Jahren an tosenden Wasserfällen, in Moorbädern und luftigen Höhen.

Heute erwarten den Gast Erholungslandschaften, die höchsten Ansprüchen zu genügen vermögen. Aber im Appenzellerland ist die Welt nicht stehen geblieben. Heute erleben die Heilbadbesucher Kontrastvolles zwischen fernöstlicher und Appenzeller Kultur. Nicht nur traditionelle Moorbäder, Molke- oder Kneippkuren, sondern auch Ayurveda, Tai Chi und Chi Yung-Schönheitswochen gehören heute zu den Prädikaten für genüssliche Ferien im Appenzellerland.

Text- und Bildmaterial mit freundlicher Unterstützung des: Appenzellerland Tourismus

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